Vorsatzlos ins Neue Jahr!

Vermutlich bin ich in guter Gesellschaft mit Millionen von Menschen rund um den Erdball gewesen, die die letzten Stunden des zu Ende gehenden Jahres dafür verwendet haben, darüber nachzudenken, welche Vorsätze das Neue Jahr einbegleiten sollen.

Freundschaftsbudget

Es gibt Menschentypen, die ich sehr schwer bis gar nicht ertragen kann! Beispielsweise jene, die ihre Meinung immer der Windrichtung anpassen oder jene Zeitgenossen, die immer im nachhinein mit größter Überzeugung wissen, was im vorhinein richtig

Gehirnmuskeltraining

Viel zu selten finde ich in letzter Zeit Ruhe, um mich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen, dem Lesen, ausgiebig hinzugeben. Natürlich lese ich auch in lesefreierer Zeit viele unterschiedliche Medien, aber es ist ein anderes Lesevergnügen,

Kurzzeitschläfer

“Wer schläft, kehrt der Welt den Rücken zu”, habe ich einmal gelesen. Und da einem die Welt in dieser Zeit nicht in den Rücken fallen kann, darf man sich nicht wundern, wenn das Leben vorbeizieht und einem mitunter spannende Informationen

Maßstab

Der übervolle Saal verdunkelt sich, ein Musiker nach dem anderen betritt die Bühne, ein Orchester formiert sich. Die ersten Töne durchdringen den Raum, dann erscheint er, im dunkelblauen Smoking mit rotem Innenfutter, auf das Publikum

Islamische Walz

Auf “die Walz” bin ich durch ein Zeitungsinterview gekommen, das ich dieser Tage gelesen habe. Diese auch als Wanderjahre bezeichnete Zeit war vom Spätmittelalter an bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen, um zur

Lebensrettung

Wenn ich nachlese, wie sich viele Opinion Leaders im Mitgefühl und der Anteilnahme nach dem Selbstmord des Schauspielers Robin Williams übertrumpfen, dann flehe ich inständigst darum, dass es kein Leben nach dem Tod gibt! Ich würde es dem gerade

Überzeugungspraktiker

Gut gekannt hatte ich Dietmar Schönherr nicht, aber es gab ein paar Begegnungen im Lauf der Jahre mit dieser großen Persönlichkeit, die mir sehr gut in Erinnerung geblieben sind. Ob bei einigen Lesungen, bei einem Mittagessen in den

Conchita for President!

Es ist knapp zwei Wochen her, als ich irgendwo am Gate F des Wiener Flughafens auf den Abflug Richtung Köln wartete. Ich verkürzte mir die Zeit mit der Beantwortung von E-Mails, als meine Konzentration durch das Getümmel rings um mich plötzlich

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

Wenn es triste Dinge im Leben gibt, dann sind es späte Abende in einer Hotellobby. Egal ob Luxusherberge oder Absteige, in jeder Ecke sitzen irgendwelche Menschen alleine, keiner redet mit dem anderen, jeder nur mit seinem Blechtrottel in Form

Pflichtfach Herzensbildung

„Die Schüler werden im täglichen Schulbetrieb für ethisch-soziale Fragen sensibilisiert und lernen früh, Verantwortung zu tragen“, sagte der Jury-Sprecher Michael Schratz in der Begründung, warum der diesjährige, mit 100.000 Euro dotierte

Vom Ideal des ehrbaren Kaufmanns

Aufgewachsen bin ich in einer Zeit als es noch selbstverständlich war, Menschen, die einem begegnet sind, zu grüßen. Man hatte Respekt vor Lehrern, Polizisten waren natürliche Autoritäten, der Pfarrer im Dorf ebenso, und wenn beispielsweise im

Lebenslust!

Mourir d´Amour, so nennen die Franzosen den Tod während des Liebesspiels. Gunter Sachs (1932 – 2011) beschrieb in seinen Memoiren, wie er diese prickelnde Form des Exitus einmal mit seiner späteren Frau Brigitte Bardot provozierte. Während

Nachdenktage

Die Suche nach Ruhe und Erholung trieb mich am langen Allerheiligenwochende in die Kärntner Bergwelt. Am Montag gönnte ich mir einen ausgedehnten Saunagang in der hauseigenen Bio-Sauna, die zu meiner Überraschung mit einem Flatscreen ausgestattet

Catos Farewell

„Der Kaiser ist tot, es lebe der Kaiser!“, mag nach dem Ableben von Hans Dichand wohl so mancher laut ausrufen. Denn der größte Medienzar dieses Landes war zweifellos ebenso umstritten wie begnadet. Übervater eines mächtigen Medienhauses,

Wie die Tiere

Die vergangenen vier Wochen hatte ich Gelegenheit, das universitäre Leben in den USA kennenzulernen. Ich teilte mein Leben mit 500 Studenten aus 45 Ländern, Frauen und Männern von Usbekistan bis Brasilien, von Japan bis Frankreich. Ich tauschte