Wegweisendes Zitat

Die letzten Tage haben mir ein altes Sprichwort in Erinnerung gerufen: „Wer abends feiern kann, kann am nächsten Morgen auch arbeiten!“ Diese Lebensformel wurde mir schon in früher Kindheit eingetrichtert und vorgelebt. Ich kann mich nicht

Weihnachtsrisiken ohne Folgen

Die Weihnachtszeit mag ich sehr. Nicht nur weil wir in unseren Breiten das heilige Fest glücklicherweise noch unbeirrt von fremden Kulturen und Religionen selbstverständlich feiern dürfen. Mich erfreut am Advent, dass das Zusammenkommen und

Risiko-Vermeidungsmaschinen

Gestern Morgen bin ich an einer exklusiven Adresse in der Wiener Innenstadt zum Frühstück eingeladen gewesen. In kleiner Runde trafen sich Expertinnen und Experten aus allen möglichen Berufsgruppen, um über die Zukunft der Märkte und notwendige

Fo(ö)rderungskultur

Die Begrifflichkeit “Willkommenskultur” kann ich schon nicht mehr hören. Wir heißen pauschal zwar alle willkommen, wissen aber nicht einmal, wen wir damit ganz konkret meinen. Ein interessanter Zugang ist das. Würden Sie Ihnen unbekannte,

Maßstab

Der übervolle Saal verdunkelt sich, ein Musiker nach dem anderen betritt die Bühne, ein Orchester formiert sich. Die ersten Töne durchdringen den Raum, dann erscheint er, im dunkelblauen Smoking mit rotem Innenfutter, auf das Publikum

Wuppertal ist überall

Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn ein paar unrasierte, eher dem radikalen Flügel zugeordnete Islamisten durch Wuppertal ziehen und sich als Tugendwächter aufspielen? Ein wenig mehr Sitte und Anstand könnte uns allen ein wenig gut tun. Bis

Überzeugungspraktiker

Gut gekannt hatte ich Dietmar Schönherr nicht, aber es gab ein paar Begegnungen im Lauf der Jahre mit dieser großen Persönlichkeit, die mir sehr gut in Erinnerung geblieben sind. Ob bei einigen Lesungen, bei einem Mittagessen in den

Horizonterweiterung

Die 14. Architektur-Biennale hat mich dieser Tage nach Venedig geführt. Schon Friedrich Torberg (1908-1979) wusste in “Die Tante Jolesch”, einem Buch von gesammelten Anekdoten aus dem jüdischen Leben in der Zwischenkriegszeit: „Alle

Tischlein deck dich!

Eine Studie über das Essverhalten der Franzosen hat mich bei der Lektüre der Zeitung beschäftigt. Auch in der “Stadt der Liebe” und rundherum scheint allmählich das Fast Food das Slow Food zu verdrängen. Nicht auszudenken, wenn sich die vom

What the fuck is „Achtsamkeit“?

Seit vielen Jahren plädiere ich in meinen Vorträgen dafür, dass eine der größten gesellschaftlichen Kompetenzen darin besteht, sich vielen dieser vermeintlichen Trends, die irgendwer irgendwo verkündet, ganz bewusst zu widersetzen. Solche

Von erdrosselten Witwen und dem Salz des Lebens

Meine letzten Blogs hatten eigentlich wenig Existenzielles für die Nachwelt zu bieten. Wenn ich rückblickend meine gesamte Umzugsstory lese, dann kann ich meine Verärgerung über das eine oder andere Erlebnis dabei eher als emotionale

Wer nicht genießt, ist ungenießbar.

Meine letzte Arbeitswoche gestaltete sich so: am Montag Morgen flog ich nach Berlin, am Abend zurück nach Wien, Dienstag Mittag hob ich ab nach Köln/Bonn, Mittwoch um 5 Uhr morgens zurück auf den Flughafen, 8 Uhr Landung in Wien, 4 Stunden

NYC am Bosporus

Ich kann gar nicht genau sagen, was ich erwartet habe, als ich vor einigen Tagen geschäftlich nach Istanbul aufbrach. Ich weiß nur, dass mein erster Besuch in der Stadt am Bosporus ein einziges Aha-Erlebnis war. Zwischen 13 und 18 Millionen leben

Lebenshunger an der Newa

Ich möchte einen kurzen Stop Over in der Alpenrepublik nutzen, um Ihnen, geneigte Freunde meiner kleinen, feinen Internetkolumne, über meinen Aufenthalt in St. Petersburg zu berichten. Manche nennen sie die schönste Stadt Russlands, andere das

Testbild in Wanne Eickel

Besonders aufmerksame Verfolger meiner kleinen Internetkolumne werden sich vielleicht erinnern, dass mich vor einiger Zeit eine Sportverletzung zwang, ein wenig kürzer bzw. gar nicht (auf)zu treten. Während ich ob des Liegegipses dazu verdonnert

Vernunft und Rausch

Ich liebe Barcelona. Seit jeher. Aber bei  meinem letzten Besuch vergangene Woche ist mir buchstäblich die Spucke weg geblieben: Neue Architektur, innovative Bauvorhaben, mutige Brückenschläge zur alten Stadtsubstanz allerorten. Diese Stadt