Poesie des Lebens

Gestern bin ich in den Weiten des Internet auf ein Zitat gestoßen, das mich heute noch immer beschäftigt. Der Dalai Lama wurde gefragt, was ihn am meisten überrascht; er sagte: „Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen.

Käfersex

“Er stelle sich vor, dass er sich von Zeit zu Zeit seine Unterhose mit sauberen Servietten ausgepolstert habe. Dann lüftete Eva in gebührendem Abstand ihren Rock und sorgte so für einen feuchten Höhepunkt bei ihm – und das war’s dann auch

Lebensrettung

Wenn ich nachlese, wie sich viele Opinion Leaders im Mitgefühl und der Anteilnahme nach dem Selbstmord des Schauspielers Robin Williams übertrumpfen, dann flehe ich inständigst darum, dass es kein Leben nach dem Tod gibt! Ich würde es dem gerade

Anläuten und fragen was los ist!

Ich bin gerade dabei ein paar Dinge zu ordnen, ich ziehe nach über 8 Jahren aus meiner Wohnung in der Wiener Innenstadt aus. Irgendwie habe ich die Gegend um die Wohnung, den Spittelberg und die Steinwurfnähe zum 1. Bezirk sehr gut angenommen. Es

Lebst du noch oder lebst du schon?

Wenn ich in Wien bin, dann stehen die Chancen nicht schlecht, mich am späteren Vormittag im Café Bräunerhof in der Wiener Stallburggasse anzutreffen. Ich kann nicht sagen, was mich eigentlich in das von außen wie innen unscheinbare Lokal zieht,

Lebenserfreuende Prioritäten

Es muss 1986 gewesen sein, als ich meinen ersten Computer gekauft habe. Der Zufall wollte es, dass ich sozusagen ein Apple-Jünger der früheren Stunde gewesen bin. Der Händler, den ich kannte, vertrieb nur diesen aus heutiger Sicht

Von den Klammeraffen

Normalerweise beschäftige ich mich in meinen Vorträgen mit dem Thema Scheitern. In etwas mehr als einer Woche werde ich in Bozen auf Einladung der dortigen Handelskammer bei einem Kongress zum Thema Unternehmensnachfolge über das Thema

Ihr braucht mir nicht zu folgen!

Wenn in diesen Tagen Millionen von gläubigen Menschen zuerst den Tod von Jesus Christus betrauern, um dann seine Auferstehung zu feiern, dann ist der Höhepunkt der 40tägigen Fastenzeit erreicht. Meine Agentin Brigitte Cernohorsky hatte dieser

Die Macht der Worte!

Musik hat mich nie sonderlich interessiert, auch wenn ich mit einigen Episoden meiner klangvollen Darbietungen aufwarten könnte. So war ich beispielsweise das einzige Kind meines Jahrganges, dem bei der Vorspielstunde der Musikschule der Gang auf

Tristesse am Südzipfel

Neue Besen kehren gut. In Punkto Journaille trifft diese These oft nicht einmal im Ansatz zu. In der ZEIT schreibt neuerdings Joachim Lottmann als neuer Österreich-Kolumnist. Lottmann ist vermutlich ein großartiger Schriftsteller, aber was er

Nur ein paar Flügelschläge

In irgendeiner Tageszeitung las ich kürzlich über den Tod des großartigen Vico von Bülow alias Loriot. Der letzte Satz der Meldung lautete: „Der Humorist verstarb an Altersschwäche.“ Irgendwie haben mich die Worte stutzig gemacht. Und

Clowns zum Frühstück

Eines meiner Lieblingsbücher ist „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick. Die letzten Sätze dieses fantastischen Buches lauten: „Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Wer das erkennt, der

Pestizide aus Plastic City

Essen hält Leib und Seele zusammen, sagten unsere Großmütter. Stattdessen bringt neuerdings das, was uns nähren sollte, Leib und Leben in Gefahr. Es stürzt mich schon ein wenig in die Sinnkrise, wenn etwas für mich derart Lustvolles,

Lebenslust!

Mourir d´Amour, so nennen die Franzosen den Tod während des Liebesspiels. Gunter Sachs (1932 – 2011) beschrieb in seinen Memoiren, wie er diese prickelnde Form des Exitus einmal mit seiner späteren Frau Brigitte Bardot provozierte. Während

Tempo! Tempo! Tempo!

Als Josef Pröll vergangene Woche seinen geordneten Rückzug ankündigte, erstaunte mich dabei am allermeisten die Tatsache, dass er erst 42 ist. 42! Als Mann ähnlichen Alters kommt man da ein wenig ins Grübeln. Ist es tatsächlich der Job des

Lebenslust statt Lebensfrust

Eine liebe Freundin von mir ist verstorben. Eine großartige Frau. Anfang 50, voll im Leben stehend, gesunder Lebenswandel, viel in der Natur, eine leidenschaftliche Golfspielerin, eine Genießerin, die viel übrig hatte für gutes Essen und

Nachdenktage

Die Suche nach Ruhe und Erholung trieb mich am langen Allerheiligenwochende in die Kärntner Bergwelt. Am Montag gönnte ich mir einen ausgedehnten Saunagang in der hauseigenen Bio-Sauna, die zu meiner Überraschung mit einem Flatscreen ausgestattet