Auswahlslos

Die Leser meiner kleinen Kolumne haben sicher schon mit Spannung darauf gewartet, dass ich meine Gedanken zur aktuellen politischen Situation in der Alpenrepublik artikuliere. Ein Stopover in Abu Dhabi lässt mich bei einem gepflegten Glas Rotwein

Gehirnmuskeltraining

Viel zu selten finde ich in letzter Zeit Ruhe, um mich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen, dem Lesen, ausgiebig hinzugeben. Natürlich lese ich auch in lesefreierer Zeit viele unterschiedliche Medien, aber es ist ein anderes Lesevergnügen,

Paradoxien zum Handeln

Seit einigen Tagen beschäftigt mich ein Bild mit dem Titel “Das Paradoxe unserer Zeit”. Gesehen habe ich die Karte im Internet. Im Hintergrund ist eine Skulptur in denkender Pose zu sehen, im Vordergrund sind ein paar Widersprüche zu lesen,

Freiheitspflicht!

Kurz vor Ende des letzten Jahres, einige Tage vor Weihnachten, bin ich Gast bei einem interessanten Gedankenaustausch gewesen. Geladen hatte eine honorige Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in seine Büroräumlichkeiten in der Wiener

Islamische Walz

Auf “die Walz” bin ich durch ein Zeitungsinterview gekommen, das ich dieser Tage gelesen habe. Diese auch als Wanderjahre bezeichnete Zeit war vom Spätmittelalter an bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen, um zur

Kopfzensur

Dass mir die politisch korrekte Formulierung eine Herzensangelegenheit ist, stelle ich mit meinen Texten immer wieder unter Beweis. Einer meiner letzten Beiträge “Gegenderte Gegenstücke” hat zu zahlreichen Rückmeldungen geführt. Eine liebe

Überzeugungspraktiker

Gut gekannt hatte ich Dietmar Schönherr nicht, aber es gab ein paar Begegnungen im Lauf der Jahre mit dieser großen Persönlichkeit, die mir sehr gut in Erinnerung geblieben sind. Ob bei einigen Lesungen, bei einem Mittagessen in den

Gegenderte Gegenstücke

Es ist schon beachtlich, was sich da seit Tagen rund um die nicht gesetzeskonforme Wiedergabe der Österreichischen Bundeshymne bei einer Privatveranstaltung durch den “Volks-Rock’n-Roller“ Andreas Gabalier im wahrsten Sinn des Wortes

Runter von der Couch!

Manchmal denke ich daran, in einen entlegenen Winkel Ecuadors, in das auf 1.600 Metern Seehöhe gelegene Dorf Vilcabamba zu übersiedeln. In dieser ursprünglichen und von Mythen umwobenen Gegend, die man auch das Tal der Hundertjährigen nennt, ist

Shitertainment

„Im vollen Licht auch die Scheiße glitzert” lautet ein venezianisches Sprichwort. Vielleicht ist das der Grund, warum das Dschungelcamp, eine aus dem Vereinigten Königreich stammende Reality-Show, Millionen von Zuschauern in den Bann

Schlüsselqualifikation Scheitern

Die Erde dreht sich immer schneller, der Zug der Veränderung fährt mit hoher Geschwindigkeit dahin, der Mensch steht vor der täglichen Herausforderung, noch rechtzeitig aufzuspringen. In der “guten alten Zeit” gab es noch eine gewisse

Wider die Besserwisser

Können Sie sich noch an Ihre früheste Kindheit erinnern? An die ersten Schritte, an diese mühevollen Anstrengungen, immer wieder aufzustehen, nachdem Sie beim Versuch, einen Fuß vor den anderen zu setzen, hingefallen sind? Fehlanzeige? Dann

Bildungspolitischer Hausverstand

Kennen Sie Herrsching am Ammersee? Mir war bislang die knapp 10.000 Einwohner zählende Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Starnberg nicht bekannt. Auf Wikipedia habe ich mich über ein paar erwähnenswerte Details informiert. So wohnte in dem 35

Zukunft ist jetzt

Im Zuge meines Aufenthaltes hier in Malaysia habe ich einen Ausflug nach Teronoh, im Bundesstaat Perak unternommen. Möglicherweise ist manchem Leser, der sich ein wenig mit Architektur auseinandersetzt, der Ort bekannt. Ziel meiner Reise war

Mixed Emotions

Good old Europe hat mich wieder. In den vergangenen vier Wochen in den USA habe ich vieles erlebt, gelernt und gesehen. Was bleibt sind gemischte Gefühle. Mein Aufenthalt in den Staaten war durch die Unterordnung in ein studentisches Leben

Wie die Tiere

Die vergangenen vier Wochen hatte ich Gelegenheit, das universitäre Leben in den USA kennenzulernen. Ich teilte mein Leben mit 500 Studenten aus 45 Ländern, Frauen und Männern von Usbekistan bis Brasilien, von Japan bis Frankreich. Ich tauschte

Das Christkind wohnt im Audimax

Die ersten Weihnachtsmärkte haben aufgesperrt, die Punschstände finden regen Zulauf und auch an den österreichischen Universitäten werden schon eifrig Briefe an das Christkind geschrieben. Ganz oben auf den Wunschzetteln: „Bildung für