Gehirnmuskeltraining

Viel zu selten finde ich in letzter Zeit Ruhe, um mich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen, dem Lesen, ausgiebig hinzugeben. Natürlich lese ich auch in lesefreierer Zeit viele unterschiedliche Medien, aber es ist ein anderes Lesevergnügen,

Grünblaue Unverwertbarkeiten

Es gibt Orte, die werden niemals für Menschen ihren Schrecken verlieren. Erst kürzlich hat sich der Jahrestag von 9/11 wiederholt. Wer jemals den Krater in New York City gesehen hat, den die beiden Twintowers (Zwillingstürme) des World Trade

Schein und Sein

Ich bin wieder hier, aber mein Kopf ist noch dort, so könnte man meinen Gemütszustand beschreiben. Samstag morgen war ich noch in Peking, der 20 Millionen Einwohner Metropole im Reich der Mitte, heute bin ich in Peratschitzen, meiner 200 Einwohner

Sinnentleert durch die stille Zeit

Dieser Tage hatte ich einen Mailverkehr mit einer sehr interessanten Dame, die trotz fortgeschrittenen Alters noch immer voll im Leben steht. Sie ist um die 70, ein urbaner Typ, lebte viele Jahre in New York City, jetzt in Los Angeles – und

Imagine!

Mitunter bringen es Arbeitspensum und Jetlag bedingte Schreibblockade mit sich, dass sich mein physischer Aufenthaltsort und die Realität meiner Blogeinträge nicht gänzlich decken. Will heißen: Ich bin mittlerweile nicht nur aus New York wieder

Weihnachtsphilosophisches aus Manhattan

„Rudolf the Red-Nosed Reindeer…..!“ Kitsch hin, Kommerz her. Ich kann einfach nicht anders als mitsummen, während ich mich bei leichtem Schneefall von den vorweihnachtlich-hektischen Menschenmassen durch die New Yorker Innenstadt treiben

Mixed Emotions

Good old Europe hat mich wieder. In den vergangenen vier Wochen in den USA habe ich vieles erlebt, gelernt und gesehen. Was bleibt sind gemischte Gefühle. Mein Aufenthalt in den Staaten war durch die Unterordnung in ein studentisches Leben

Wie die Tiere

Die vergangenen vier Wochen hatte ich Gelegenheit, das universitäre Leben in den USA kennenzulernen. Ich teilte mein Leben mit 500 Studenten aus 45 Ländern, Frauen und Männern von Usbekistan bis Brasilien, von Japan bis Frankreich. Ich tauschte

Hartzer oder Self Made Man?

Mein Weg hier in New York führt beinahe täglich an der Grand Central Station vorbei. Dort steht ein dunkelhäutiger Mann, der die Menschen um Geld bittet. Er steht da und sagt lautstark: „Ich hatte großes Pech, ich brauche Geld und ich nehme

You German, you Hitler-Nazi!

Am Wochenende beherrschte neben der Kongressabstimmung über Obamas Gesundheitsreform eine rückwärtsgerichtete Debatte das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Michelle McGee, die Frau, die Sandra Bullock den Mann abspenstig machte, schockte mit

Runter von der Couch!

Vergangene Woche in New York: Beim Spaziergang durch Manhattan kommt mir ein junger Mann als lebende Litfaßsäule entgegen. Auf der Toilette des Waldorf Astoria reicht eine ältere Dame den Gästen Handtücher. Vermutlich werden die beiden mit